Was hat ein Haubenstrupphuhn mit Selbstbestimmung zu tun? Und wie viele Gendervarianten stecken eigentlich in einen Regenwurm? Hier wird aufgeräumt mit dem Mythos der „natürlichen Ordnung“.
Dieses Buch stellt Lebewesen vor, die Geschlecht, Sexualität und Familie ganz anders leben als es Biobuch und Stammtisch uns weismachen wollen: von lesbischen Albatrossen über drogenaffine Rentiere bis zur Hyänen-Klitoris-Power. Mit bissigem Humor, illustriert mit charmant-biestigen Zeichnungen, wirft »Queere Tiere« einen machtkritischen Blick auf die Naturwissenschaft – und zeigt, wie viel mehr in der Tierwelt steckt als Hetero-Norm und Kleinfamilie.
Das queerste Tierbuch seit Erfindung der Zoologie.
Autorin
Magda Wystub hat schon immer gezweifelt: an Gott, an traditionellen Wertvorstellungen und vor allem an ihrem Biologielehrer. Ein Studium der Kultursoziologie hat das Ganze nicht besser gemacht. Heute dreht sie künstlerische Dokumentarfilme über das, was die Gesellschaft gerne übersieht. Ansonsten verbringt sie jede freie Minute in der Natur und staunt über all die wundervollen Lebewesen um sie herum.
Illustrator:in
Justin Time hat das Beobachten von Tieren in Naturschutzgebieten durch eine Kindheit in einer süddeutschen Kleinstadt gerettet. Heute macht Justin hochkomplexe gesellschaftskritische Soundinstallationen und Dokumentarfilme oder malt niedliche, widerständige Tiere, die die Welt ein Stück besser machen.
Textquelle: Favoritenpresse
https://www.favoritenpresse.de/product-page/queere-tiere-ein-rebellischer-blick-auf-die-nat%C3%BCrliche-ordnung


