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Workshop: Wirklich frei sind wir erst, wenn wir dick sein dürfen / Workshop: we are only free once We`re allowed to be fat

Mai 6 @ 19:00 - 21:00

Dick gilt als Tabu, als unter keinen Umständen erstrebenswert. Darüber hinaus sind ganze Industrien darauf abgezielt zu verhindern, dass Menschen dick werden. Entstanden in den 1970er Jahren als Untergrundbewegung in San Francisco, gewinnt die Fat Acceptance-Bewegung, die diese Einstellungen hinterfragt, nun langsam auch in Deutschland immer mehr an Aufmerksamkeit in feministischen und tendenziell auch in mehrheitsgesellschaftlichen Diskursen. Dicke Menschen erfahren bis heute Diskriminierung in allen Lebensbereichen, die sogenannte Fettfeindlichkeit.
Die Fat-Acceptance-Bewegung versucht der Entstehung von Stigmatisierung gegenüber dicken Menschen entgegenzuwirken und somit Diskriminierung abzubauen. Eine feministische Hauptüberzeugung der Bewegung ist dabei, dass Menschen – unabhängig wie dick – Akzeptanz, Wertschätzung und vollständige gesellschaftliche Teilhabe verdienen.
Im Workshop beschäftigten wir uns mit den Bewegungen der Fat Acceptance und Body Positivity. Wer gehört dazu und für wen sind sie wichtig? Was sind die Unterschiede und Gemeinsamkeiten? Welche Normen haben wir selbst über unsere Körper verinnerlicht und wie können es schaffen diese feministisch zu hinterfragen und aufzubrechen?

Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt.

Details

  • Datum: Mai 6
  • Zeit:
    19:00 - 21:00
  • Veranstaltungskategorie:

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